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Fachartikel 2009

Fachartikel in Kinder- und Jugendarzt - Juli 2009
Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen – Sprachtherapie in der Logopädie

Fachartikel in Kinder- und Jugendarzt - Oktober 2009
Die Kinderzeichnung in der ärztlichen und therapeutischen Praxis – Entwicklung und Interpretation

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Erschienen in Kinder- und Jugendarzt 40.Jg. 2009 Erschienen in Kinder- und Jugendarzt 40.Jg. 2009

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Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen – Sprachtherapie in der Logopädie


Auf die Gefahr, dass Kinder mit Sprachauffälligkeiten nicht mehr ausreichend logopädisch versorgt, sondern im schlimmsten Fall Kinder mit Spracherwerbsstörungen von für diesen Zweck nicht ausgebildeten pädagogischen Fachkräften in Sprachfördermaßnahmen "behandelt" werden, weist die Logopädin Anja Mannhard in ihrem Artikel "Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen - Sprachtherapie in der Logopädie. Eine fachliche Unterscheidungshilfe zu Ressourcen und Grenzen" in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Kinder- und Jugendarzt" des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (bvkj) hin.

In ihrem Beitrag stellt die Autorin auch das dbl-Modell zur Vernetzung der Ressourcen im Bildungs- und Gesundheitsbereich vor, mit dem gewährleistet werden kann, dass Kinder mit Sprachauffälligkeiten und mit Sprachstörungen unterschieden und mit den für sie jeweils richtigen Maßnahmen (Sprachförderung bzw. Sprachtherapie) versorgt werden können.

Darüber hinaus macht sie deutlich, dass Sprachförderung für alle Kinder wichtig ist und deshalb im Kindergartenalltag integriert sein sollte und erteilt schulisch-therapeutischen Sprachförderprogrammen für ausgewählte sprachauffällige Kinder eine klare Absage. Dass Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache vor allem zu Beginn der Kindergartenzeit einen zusätzlichen, gezielten deutschsprachigen Input brauchen, steht für sie dabei außer Frage.

Kurz: Eine sehr gute Zusammenfassung des Themas "Sprachförderung - Sprachtherapie. Welche Kinder brauchen was?" von der man nur hoffen kann, dass sie von möglichst vielen Pädiatern gelesen wird.

(GS/Feit)

Erschienen in Kinder- und Jugendarzt 40.Jg. 2009 Erschienen in Kinder- und Jugendarzt 40.Jg. 2009

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Die Kinderzeichnung in der ärztlichen und therapeutischen Praxis – Entwicklung und Interpretation

In einem kinderärztlichen Bericht las ich über einen dreijährigen Jungen, dass dieser außer einem Kreis lediglich Kritzeleien hervorbringe. Ich war erstaunt über diese Bewertung, dass Kritzeleien demnach keine entwicklungsgemäßen Aussagen aufweisen sollen, weiß man doch aus der Kunst, dass zum Beispiel Picasso sich explizit reduzierter „kindlicher“ Zeichnungen annahm oder dass der Modeschöpfer Lagerfeld sein herausragendes zeichnerisches Talent in frühen Kritzeleien begründet sah. Viele Kinderzeichnungen weisen durch ihre einfache, oft großzügige Formsprache, den betont flächenhaften Bildaufbau und durch symbolische Elemente Parallelen zur modernen Kunst auf. Jean Dubuffet (1901–1985) begann mit bereits über 40 Jahren mit leuchtenden Farben und scheinbar naiven, unbekümmerten Formen die Menschen festzuhalten und sagte: „Es schien mir authentischer und wirkungsvoller zu sein, wenn es sich in ungezwungener Freiheit ausdrücken kann und wenn die verwendeten Mittel einfach und summarisch sind. Sehr interessant sind für mich die Zeichnungen von Kindern“

(Dubuffet 2009).

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